Worüber Whitepaper schreiben? Mit diesen Themen liegen Sie goldrichtig

Keine Frage: Im B2B Marketing sind Whitepaper unverzichtbar. Warum, das hatten wir in unserem letzten Blogbeitrag vorgestellt. Doch welche Themen eignen sich für ein erfolgreiches Whitepaper? Worüber lohnt es sich zu sprechen? Es tut uns leid, doch: das perfekte Whitepaper Thema haben wir hier nicht für Sie – dafür jede Menge Tipps, wie Sie es selbst für Ihre individuelle Zielgruppe finden.

 

Nutzen Sie Ihr Branchen-Expertise

Als B2B Unternehmen stehen die Chancen gut, dass Sie sich in einem bestimmten Themenbereich bestens auskennen – Ihrer Branche. Selbst wenn es Ihnen nicht bewusst ist, bedeutet das für Ihre Zielgruppe wertvolles und relevantes Wissen! Nicht jeder Entscheider kennt sich bereits so gut aus wie Sie. Unterstützen Sie diese Personen und teilen Sie Ihr Wissen zu zentralen Branchenproblemen, -trends oder -entwicklungen. Besonders relevant: Wie schätzen Sie als praktisch umsetzendes Unternehmen die Bedeutung dieser Themen ein? Wo sehen Sie Stolpersteine – und wie umgehen Ihre Kunden sie elegant? All das sind Fragen, auf die B2B Entscheider gerne eine erfahrene und möglichst objektive Antworten hätten. 

Hilfreich ist es ebenfalls, eigene Erfahrungen mit Ihrer Zielgruppe zu teilen. Wir alle machen Fehler – aber nicht jeden Fehler muss jeder selbst machen. Teilen Sie in Ihrem nächsten Whitepaper doch Ihre besten Tipps und Tricks, um diese zu vermeiden. Oder legen Sie direkt den Fokus auf Ihre persönlichen Best Practices. Solange die praktische Anwendung und der Mehrwert zentral bleiben, spricht nichts dagegen, auch Ihr Produkt in diese miteinzubeziehen. Vielleicht schreiben Sie ja genau für Ihre Bestandskunden ein solches lösungsorientiertes Whitepaper? 

Liefern Sie neue Erkenntnisse mit Whitepapern 

Als Branchen-Experte verfügen Sie außerdem über die Möglichkeit, Umfragen und Studien zu veröffentlichen. Liefern Sie interessante Insights in Ihre Zielbranche und ziehen Sie einen Industrie-Vergleich. So können sich Ihre Kontakte selbst verorten. Achten Sie allerdings unbedingt darauf, Ihre Studien professionell durchzuführen. Andernfalls ist der Schaden größer als ein möglicher Gewinn. 

Höchstwahrscheinlich erarbeitet auch Ihre Abteilung für Forschung und Entwicklung regelmäßig neue (wissenschaftliche) Erkenntnisse. Oblgeich diese häufig sehr speziell sind, kann es sich lohnen, einzelne Themen für Ihre Kundschaft, nicht nur die Wissenschaftsgemeinschaft, aufzuarbeiten und zu veröffentlichen. Die Wahrnehmung als Branchen-Experte ist Ihnen damit gewiss! 

Whitepaper-Quelle Kundenservice

Wenn es um potenzielle Stolperfallen geht, gibt es zudem eine weitere Themenquelle: Ihren Kunden-Service. Hier fallen täglich jede Menge Fragen und Probleme auf. Ihre Kollegen im Service können Ihnen sicherlich von einigen Themen berichten, die immer wieder aufkommen. Schlagen Sie also zwei Fliegen mit einer Klappe: Dank Ihres Whitepapers verfügen Ihre Kunden über eine Online-Soforthilfe. Und Ihr Kunden-Service freut sich über weniger Anfragen. Ihr weitsichtiges Handeln trägt außerdem zur Kundenzufriedenheit bei – denn bei Problemen schaffen Sie sofort und detailliert Abhilfe, sodass Unzufriedenheit erst gar nicht aufkommt. 

 

Geben Sie Anleitung zum Bessermachen

Generell gilt: Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wunderbares Thema für Ihr Whitepaper! Ermächtigen Sie Ihre Nutzer mit How-Tos und Anleitungen auch andere Branchenaspekte selbst zu lösen. Gerade kurzweilige und stark auf die Umsetzung fokussierte Whitepaper stoßen auf großes Interesse. Teilen Sie also Ihr Wissen und Expertise ohne Scheu! Ihre Zielgruppe wird es Ihnen hoch anrechnen. 

Zunehmend wichtiger wird auch der Beginn des Vertriebstrichters. Denn immer weniger B2B Entscheider wollen bereits in der Recherche- und Informationsphase mit einem Vertriebsmitarbeiter sprechen. Stattdessen nutzen Sie Inhalte, die Sie online finden und eigenständig erarbeiten können. Informierende Texte und Entscheidungshilfen sind dafür praktische Textgattungen. Auch Kundenstudien werden gerne gelesen, um einen konkreten Eindruck Ihrer Arbeit zu erhalten. Und das lohnt sich: Etwa die Hälfte aller Entscheider konsumiert zwischen 3 und 5 verschiedene Contents, bevor sie sich an den Vertrieb wenden. Ein weiteres Viertel beliest sich sogar noch stärker. (Quelle: DemandGen: 2020 Content Preferences Report) 

Ebenfalls wichtig: Geben Sie Orientierung im Produkt- und Anbieter-Dschungel. Erklären Sie möglichst objektiv, worin sich verschiedene Alternativen unterscheiden und für wen sie sich am besten eignen. Je nach Angebot sind Vergleichstabellen hier eine lohnende Darstellungsweise. Bitte entwickeln Sie aber keine Werbebroschüre als Whitepaper! Das geht am Ziel der Textart vorbei. Wenn Sie hingegen eine ernstzunehmende Entscheidungshilfe bieten, rechnen die Leser Ihnen das hoch an. 

 

Ihr perfektes Whitepaper

Es gibt endlos viele spannende Themen für Whitepaper im B2B. Je nach Zielgruppe und aktuellem Bedarf bieten sich hier verschiedene Formate für jeden Geschmack an. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg beim Erstellen Ihres perfekten Whitepapers!

Autor: Mareike Schindler

28 Mai 2020

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